Wer ist Caro?

Personal (Handstand) Trainerin – Akrobatin – Sportwissenschaftlerin – Sporttherapeutin – Referentin für Gesundheit und Bewegung – Happy Person

Meine Vision ist es möglichst vielen Menschen zu Freude an Bewegung und somit einem nachhaltig gesunden Körper verhelfen.

Ob durch Handstände, Mobilitytraining, Calisthenics oder functional Fitness – wichtig ist es den Spaß an der Bewegung zu finden, den Körper auf unterschiedliche Weisen zu fordern und dadurch besser kennen zu lernen!

Seit 2022 folge ich meinem Traum:

Reisen, Workshops und Retreats halten, andere on- und offline bei ihren Handstand/Trainings/Fitnesszielen unterstützen, mit weiteren Bewegungsformen experimentieren, mich selbst trainieren und dadurch wieder neue Inspiration und Ideen für meine Coachings sammeln, und seit kurzem auch mehr und mehr als Akrobatin performen.

 Qualifikationen
  • B. Sc. Sportwissenschaften (TU München)
  • M.Sc. Sportphysiologie & Sporttherapie (JLU Gießen)
  • Functional Training A Lizenz (Sportlereiakademie)
Trainingsschwerpunkte
  • Handstandakrobatik
  • Calisthenics
  • Functional Training
  • Mobility/beginner Contortion
  • Ein bisschen Luftakrobatik
  • Ninja Warrior
  • Parkour & Flips
  • Was immer grad Spaß macht

Wie ich hierher kam:

Handstand, Inversions und generell alle möglichen akrobatischen Übungen haben mich schon immer fasziniert. So kam ich übers Kinderturnen zum Voltigieren, wo ich in meiner Jugende meinen Ehrgeiz ausleben konnte, neue Bewegungen zu lernen. Auch wenn ich dort lediglich auf regionalem Level unterwegs war, war ich immer daran interessiert meinen Körper besser zu trainieren. Vor allem kleinere Verletzungen hier und da haben mich dazu gebracht, mich genauer mit dem Körper und Trainingsmethoden auseinanderzusetzen.

Mein Wunsch einen Flickflack zu lernen hat mich mit 18 Jahren schließlich zum Cheerleading gebracht (aus Mangel an Sportvereinen für Erwachsene). Während das Voltigieren aufgrund längerem Pferdemangels in den Hintergrund trat, entdeckte ich, wie viel Neues ich beim Cheerleading – trotz meines „Alters“ – noch lernen konnte! Mein erster Flickflack, bald gefolgt von einem Rückwärtssalto aus dem Stand und natürlich zahlreiche „Stunts“ aus dem Cheerleading Sport.

Das Land der unendlichen Möglichkeiten

Caro in Santa Monica.

Zunächst das Voltigieren 2016 – dann das Cheerleading 2018 führte mich nach Los Angeles, CA.

Mein Ziel war es, mit einem amerikanischen Cheerleading Team auf den USASF Cheerleading Worlds anzutreten. Ein ambitioniertes Ziel in Anbetracht dessen, dass der Sport aus den USA kommt. Aber das Land der Träume lässt einen alles für möglich halten 😉 

Die erste ziemlich große Hürde war es, ein passendes Visum zu bekommen – da man auf einen einfachen Touristenvisum natürlich nicht einfach so mit einem amerikanischen Team auf die Weltmeisterschaften fahren kann. Nach einigem Hin- und Her mit dem Visumsthema – mehreren Momenten, wo ich dachte meinen Traum aufgeben zu müssen, hielt ich schließlich mein Visum in der Hand und saß am nächsten Tag im Flugzeug nach LA. Neue Stadt, neue Sprache, ich kannte keine Leute, neue Arbeit/Praktikum – das war wohl eine der ersten Erfahrungen, wo ich gelernt hab, das SEHR VIEL möglich ist, wenn man einen Traum hat!

Cheerleading in Santa Monica

Bereits ein paar Tage nach meiner Ankunft war ich bei meinem ersten Cheerleading Training – leider nicht so ganz, wie ich mir das vorgestellt hatte, da das Team nicht wirklich existierte. Glücklicherweise bekam ich dort den Tipp für einen anderen Cheerleading-Club, den ich kurz darauf besuchte.

Wieder nicht optimal – die TryOuts hatten bereits stattgefunden und das Team stand fest! Trotzdem dufte ich hier mit trainieren und mir die Position mit einer Teamkollegin teilen.

Cheerleading ist ein harter Sport: nur die Besten dürfen mit auf die Matte! So hatte ich einige Wochen noch die Hoffnung den Platz ergattern zu können. Allerdings konkurrierte ich mit einer wesentlich kleineren Person, was im Cheerleading leider auch eine Rolle spielt. Trotzdem gab ich natürlich alles – 2x pro Woche nahm ich die 2-stündige Fahrt zum Training auf mich und trainierte zusätzlich noch in anderen Hallen meine Turn-Skills.

„Caro, you’re out!“

Um Weihnachten rum war es dann allerdings so weit: ohne Vorwarnung oder Erklärung, wurde ich von der Matte geschickt: „Caro, you’re out!“ – das war ein bitterer Moment. Meine ganze Arbeit, angefangen ein Jahr zuvor bei der Recherche, wie ich in einem amerikanischen Team mit antreten konnte, der Visums-Stress, der Umzug um die halbe Welt – alles „umsonst“?

Im Nachhinein betrachtet, war es wohl das Beste, was mir hätte passieren können! Kurz zuvor war ich dank Bekanntschaften aus der Parkour-Halle, wo ich auch ab und an trainierte, auf den Original Muscle Beach in Santa Monica gestoßen. Dort findet Sonntags ein großer Akrobatik Jam statt. Zahlreiche Akrobaten und Sportler jeglichen Levels treffen sich auf einem kleinen Fleck Wiese am Strand, um dort gemeinsam zu trainieren und zu „spielen“.

Da ich zuvor Sonntags meistens beim Cheerleading Training war, konnte ich die Gelegenheit kaum nützen. Nachdem ich allerdings aus dem Team geflogen war, hatte ich jetzt keine Anwesenheitspflicht mehr! Stattdessen fuhr ich nun also fast jeden Sonntag nach Santa Monica, um dort zu trainieren und lernte jedes Mal mehr inspirierende Leute kennen.

Es geht nicht um Leistung!

Die Akrobatik-Community ist dort besonders offen und man findet schnell (wenn vielleicht auch oberflächlich) Anschluss. Alle sind hilfsbereit und teilen gerne ihre Tipps zu Bewegungen und Figuren. Und: es geht nicht um Leistung! Hier treffen Leute unterschiedlichsten Alters und Levels aufeinander und haben einfach nur Freude an den Skills, die sie können und daran miteinander Neues zu lernen!

Das hat mich besonders begeistert und weggerettet aus dem Leistungsstreben vom Cheerleading. Klar möchte man Sachen gut machen, besser werden und vergleicht sich auch mit anderen – aber dort wird man gefeiert EGAL wie gut man ist – wichtig ist es, sein Bestes zu geben, Fehlversuche zu erlauben und einfach das „Spiel“ mit der Bewegung zu genießen.

Dort am Original Muscle Beach traf ich schließlich auch auf anderen Handbalancer und kam das erste mal mit „Wavy legs“, also Beinbewegungen im Handstand in Berührung. Damit eröffnete sich eine komplett neue Welt für mich und ich entdeckte im Handstand zu „tanzen“, kreativ zu werden. Zudem kam ich hier auch erstmalig mit dem Calisthenics-Sport in Berührung!

Handstand im Olympiapark

Zurück in die Heimat

Als ich irgendwann schließlich zurück in die Heimat nach München musste, suchte ich direkt nach Trainingsorten, um meine neu gewonnenen Hobbies weiter auszuüben und aber idealerweise nicht komplett alleine. So fand ich den Calisthenics-Park am Olympiapark. Nach und nach lernte ich Leute kennen, die ebenfalls am Handstand interessiert waren. Als dann Vincent dazustieß nahm die Handstand-Gruppe mehr und mehr an Form an.

Kurz später musste ich „leider“ nach Gießen umziehen für mein Master Studium der klinischen Sportphysiologie und Sporttherapie an der JLU. Jedes Mal, wenn ich zurück nach München kam, war die Handstand-Crew weiter gewachsen! Jedes Mal war es schwieriger, wieder zurück nach Gießen zu fahren. Dort allerdings legte ich nun erste Grundsteine für mein Handstand-Coaching.

In dem Functional Training Fitnessstudio, wo ich eine Weile als Trainerin tätig war, durfte ich meine ersten Handstand Workshops organisieren. Dass ich mich über den Handstand mal selbstständig machen würde, hätte ich damals noch nicht gedacht. Es war mehr eine Passion, anderen zu helfen etwas wie den Handstand zu lernen – und es war seltsam, dafür Geld zu verlangen (ist es häufig auch immer noch!), da es mir einfach so eine Freude bereitet, wenn ich motivierten Menschen dabei unterstützen darf, etwas Neues zu lernen!

Passion Project: Stage 1

Mit dem ersten Corona-Lockdown 2020 ging es zurück nach München. Während ich meine Masterarbeit schrieb, kam die erste Online Coaching Gelegenheit auf mich zu! Das hat mich überrascht – im Positiven! Kurz zuvor – Ende 2019 – war ich nochmals in Los Angeles gewesen, um Freunde zu besuchen und die „follow-your-dreams“ Energie zu tanken. Dort wurde mir von mehreren Seiten der Floh ins Ohr gesetzt, dass ich doch einfach machen soll, was ich gut kann und was mir Freude bereitet! Leuten Handstand beibringen?! Für mich gab es zu dem Zeitpunkt noch nur den „normalen“ Weg: Schule -> Studium -> Arbeit. Etwas Eigenes aufzubauen, wäre mir niemals in den Sinn gekommen und es fiel mir schwer daran zu glauben…

Die Zeit während und nach der Masterarbeit, als durch Corona noch viel still stand, nutzte ich also, um den Traum ein wenig weiter anzutesten. Online Coaching, ein paar Online Classes und mein erster PDF-Handstandkurs. So einen richtigen Plan oder eine Idee, ob oder wie das Ganze funktionieren könnte, hatte ich allerdings trotzdem nicht. Also fing ich 2021 an, nochmal in Teilzeit zu arbeiten, um parallel das Thema weiterzuspielen. So richtig ging es nicht voran, allerdings merkte ich, dass auch ein 20h Job mich zu sehr einschränkte in dem, was ich wirklich gerne mache. Außerdem raubte es mir die Energie, die ich gerne in mich und meine Idee(n) stecken wollte.

 To be continued…