Worauf es beim Schweizer Handstand ankommt

Der Press Handstand oder auf Deutsch „Schweizer Handstand“ ist für die meisten ein großes Ziel. Wahrscheinlich ist es die Kontrolle, die dieser Aufgang demonstriert, was ihn so reizvoll macht.

Für mich persönlich dient der Schweizer Handstand oder Variationen als sicherer Aufgang zum Handstand. Tatsächlich kostet es gefühlt weniger Energie als ein lockeres Aufschwingen, weil man die Balance oben nicht erst finden muss. Stattdessen behält man sie „einfach“ von Anfang an. (Stell dir vor, Ordnung zu waren. Es ist weniger anstrengend, ständig daran zu arbeiten, als zu warten, bis es unordentlich ist, und alles auf einmal zu aufzuräumen 😉

Von Technik & Balance zu Kraft & Beweglichkeit

Wie bei jeder Handstandvariante gibt es den Technik- und Balanceanteil, der schlicht und einfach geübt werden muss. Etwas wichtiger als bei anderen Skills ist für den Schweizer Handstand jedoch die Beweglichkeits- und die Kraftkomponente. Interessanterweise sind einige Menschen in der Lage sind, sich durch pure Kraft in den Handstand zu drücken, während andere ihre Beine dank ihres großen Bewegungsradius nach oben „schweben“ lassen können.

Keine Variante in diesem Spektrum zwischen Kraft und Beweglichkeit ist als richtig oder falsch einzustufen. Viel eher hängt es davon ab, was für DICH am besten funktioniert oder was DU erreichen möchtest. Hilfreich ist es für das Training allerdings herauszufinden, in welchen Bereichen du schwächer bist. In der Regel kannst du an diesen Stellen am leichtesten Fortschritte erzielen. Geh am Besten mal die folgende Liste durch und schätze deine aktuellen Fähigkeiten ein:

  • Handstand Gleichgewicht / Stabilität 
  • Verständnis des Bewegungsablaufs
    • Wie verlagere ich Gewicht auf meine Hände?
    • Wo sollten meine Schultern sein?
    • Wann rolle ich die Hüften hoch?
    • An welchem Punkt bringe ich meine Beine zusammen?
  • Schulterkraft (für das Vorlehnen und Rausdrücken)
  • Beweglichkeit in der Rumpfbeuge
  • Beweglichkeit in der Grätsche
  • Kompressionskraft (aktive Beweglichkeit in Rumpfbeuge und Grätsche)

Wenn du dir nicht sicher bist, empfehle ich dir Notizen zu machen. Gehe dazu jeden Aspekt durch und gib dir Noten oder Punkte. So kannst du auch deine Fortschritte ein wenig verfolgen und in ein paar Wochen nochmal testen 😉

Nachdem du deine Schwachstellen herausgefunden hast, musst du „nur“ noch passende Übungen finden, um daran zu arbeiten. Schreibe mir gerne eine Email oder schicke mir eine Nachricht auf Instagram, wenn du Tips brauchst!

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